| Notaufnahme Dresden | 0351/810-1708 |
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| Notaufnahme Niesky | 03588/264-0 |
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Behandlungskonzepte werden zunehmend personalisierter und fachübergreifend. Wir entwickeln in einem interdisziplinären Team für Sie die jeweils beste Therapie individuell und setzen diese um.
Bei der Erstvorstellung erwartet Sie ein ausführliches Gespräch über den Grund der Vorstellung und das Kennenlernen Ihrer medizinischen Vorgeschichte. Daraufhin beginnen die diagnostischen Maßnahmen:
Regelhaft erfolgen eine gynäkologische Untersuchung, eine Tastuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung. In einigen Fällen wird bereits im Rahmen der Erstvorstellung eine Blutentnahme und eine Gewebeprobe unter örtlicher Betäubung erfolgen. Das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung der Gewebsprobe wird erst einige Arbeitstage später bekannt sein. Manchmal ist es sinnvoll, Untersuchungen und Probeentnahmen in einer Narkose durchzuführen.
Bei Bedarf werden weitere Untersuchungen nötig und für Sie durch unser Fallmanagement gemeinsam mit Ihnen geplant. Dies kann zum Beispiel eine bildgebende Untersuchung wie eine Computertomographie (CT) bzw. Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine endoskopische Untersuchung wie eine Spiegelung des Darms (Koloskopie) oder der Harnblase (Zystoskopie) sein.
Wenn die Diagnostik komplett ist und alle Untersuchungsbefunde bzw. Ergebnisse der Gewebsprobe vorliegen, wird Ihr Fall immer in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt. In dieser Konferenz beraten und entwickeln wir in einem interdisziplinären Team für Sie die jeweils beste Therapie individuell. Das interdisziplinäre Team setzt sich aus Spezialisten aller an der Behandlung beteiligter Fachdisziplinen zusammen: Gynäkologische Onkologie, Viszeralchirurgie, Innere Medizin, Hämatoonkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie, Psychoonkologie. Die Therapieempfehlung und Planung des weiteren Procedere werden in einem Folgetermin in der Sprechstunde ausführlich mit Ihnen, gerne auch in Begleitung einer Vertrauensperson, besprochen.

In unserer Frauenklinik bieten wir das gesamte Spektrum onkologischer Operationen an. Diese reicht von der minimalinvasiven Bauchspiegelung (Laparoskopie) bis hin zu multiviszeralen Karzinomchirurgie mittels Bauchschnitt (Laparotomie). Wenn Sie ein sehr komplexen Krankheitsbild haben, können wir Ihnen durch Hinzuziehen der Spezialisten aus Viszeralchirurgie und Urologie ein optimales Operationsergebnis gewährleisten.
Die medikamentöse Therapie ist im Gegensatz zu einer lokalen Therapie systemisch wirksam. Sie kann eine Chemotherapie sein, eine Therapie mit Antikörpern, eine antihormonelle Therapie oder eine zielgerichtete Therapie. Nicht jede Patientin benötigt eine medikamentöse Therapie oder profitiert davon. In der interdisziplinären Tumorkonferenz wird auf Basis der aktuellen Befunde für jede Patientin individuell über die medikamentöse Therapie beraten. Wir besprechen die Behandlungsempfehlung ausführlich mit Ihnen, erklären leicht verständlich den Wirkmechanismus, Nutzen und unerwünschte Wirkungen der Behandlung.
In den allermeisten Fällen kann die medikamentöse Therapie ambulant, zum Beispiel über die angeschlossene Tagesklinik Hämatologie–Onkologie am Diakonissenkrankenhaus erfolgen. Bei unerwarteten Problemen sind wir über unsere Zentrale Notaufnahme rund um die Uhr an jedem Tag für Sie da.
Die Strahlentherapie ist eine lokale Behandlungsform mit klar definierter Zielregion. Wenn sich die Notwendigkeit zur Bestrahlung ergibt, erfolgt diese als ein Bestandteil des Behandlungskonzepts manchmal eigenständig, manchmal zum Erreichen eines besseren Wirkungsgrads in Kombination mit einer Chemotherapie. In der interdisziplinären Tumorkonferenz wird auf Basis der aktuellen Befunde für jede Patientin individuell über die Strahlentherapie beraten.
In den allermeisten Fällen kann die Strahlentherapie ambulant, zum Beispiel über einen unserer Kooperationspartner erfolgen.
Nach Abschluss der Therapie bieten Nachsorgekonzepte den betroffenen Patientinnen eine regelmäßige ärztliche Betreuung an. Ziel ist es, die Folgen der Behandlung und den Einfluss auf die Lebensqualität zu beurteilen, um ggf. unterstützende Maßnahmen einleiten zu können. Auch soll die Nachsorge helfen, das Wiederauftreten der Tumorerkrankung zu erkennen.
Die Nachsorge findet in der Regel bei Ihrer niedergelassenen Frauenärztin oder Frauenarzt statt, mit dem wir intensiv zusammenarbeiten. Wann immer es im Rahmen der Nachsorge zu einem unklaren Befund, der Notwendigkeit einer speziellen Diagnostik oder zu weiterführenden Fragen bei Ihnen kommt, können Sie sich gerne wieder in unserer Sprechstunde vorstellen.
Regional
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Regine Scheer
Dr. Külz Str. 4
01445 Radebeul
Telefon: 0351 8385203
regine.scheer@googlemail.com
Überregional
Frauenselbsthilfe nach Krebs – Bundesverband e. V.
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Hier finden Sie weiterführende Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmethoden einzelner gynäkologischer Krankheitsbilder, leicht verständlich aufgearbeitet von der Deutschen Krebshilfe.

Brustkrebs (Mammakarzinom)
Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)
Strahlentherapie
Palliativmedizin
Fatigue - Chronische Müdigkeit unter der Therapie
Schmerzen bei Krebs
Ernährung bei Krebs
Bewegung und Sport bei Krebs
Wegweiser zu Sozialleistungen
Hilfe für Angehörige
Erklärung von Fachausdrücken
Patienten- und Gesundheitsleitlinien gynäkologischer Krebserkrankungen