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01.01.2026Lisa erblickt als erstes Kind im Diako das Licht der Welt

Die Leitende Hebamme Lisa Mühlberg gratuliert den frischgebackenen Eltern mit Brause und einer Windeltorte.

Fast 1.000 Kinder bringen die Hebammen der Diako-Geburtshilfe zur Welt

Am Neujahrstag um 3.31 Uhr erblickte Lisa im Diako das Licht der Welt. „Im Diako haben wir uns von Anfang an sehr geborgen gefühlt“, konstatieren die Eltern Karsten und Sarah Merzdorf. Dieser Eindruck bestätigte sich auch, als die Geburt nicht ganz nach Plan verlief. Lisa kam per Kaiserschnitt zur Welt und benötigte anschließend eine kurze kinderärztliche Unterstützung. „Zum Glück ist im Diakonissenkrankenhaus rund um die Uhr eine Kinderärztin vor Ort“, sagt die Leitende Hebamme Lisa Mühlberg. „In diesem Fall war diese sofort beim Kind, um es nach der Geburt zu versorgen.“

Mit seinem perinatalen Schwerpunkt legt das Diakonissenkrankenhaus einen besonderen Fokus auf die Sicherheit, von dem nicht nur die kleine Lisa am Neujahrstag profitierte. „In unserer neonatologische Abteilung können Frühgeborene und kranke Neugeborene durch speziell geschultes Personal versorgt werden“, hebt Lisa Mühlberg hervor. Die Kinderärztliche Betreuung ist rund um die Uhr durch eine Kooperation mit der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Dresden, Standort Neustadt sichergestellt – ein*e Kinderärzt*in und ein Facharzt für Geburtshilfe sind stets vor Ort.

Insgesamt verzeichnete das Diakonissenkrankenhaus Dresden 2025 953 Geburten. Da darunter zwei Zwillingsgeburten waren, lag die Zahl der geborenen Kinder bei 955, darunter 477 Jungen, 475 Mädchen und 3 intergeschlechtliche Kinder (im Geburtenregister als divers eingetragen). „Wir freuen uns sehr, dass wir fast 1.000 Kindern einen guten Start ins Leben ermöglich konnten“, sagt Lisa Mühlberg.

Einen wesentlichen Grund für den Zuspruch der Diako-Geburtshilfe sieht Chefarzt Dr. Stefan Ollig in der Stärkung der Hebammen-Kompetenzen im Kreißsaal. 2024 führte das Diakonissenkrankenhaus mit dem Hebammenkreißsaal ein einzigartiges Betreuungskonzept ein. „Das Interesse an einer hebammengeleiteten Geburt ist riesig“, konstatiert Dr. Stefan Ollig und führt aus: „Mit diesem alternativen Betreuungsangebot stärken wir Frauen und Paare, ihren individuellen Weg selbst zu finden und auch gehen zu können.“

Das Konzept des hebammengeleiteten Kreißsaals bedeutet im Diakonissenkrankenhaus, dass die Frau kontinuierlich von mindestens einer Hebamme eins-zu-eins begleitet wird. Zur Geburt ist – statt eines Arztes – sogar eine zweite Hebamme anwesend. Die Betreuung erstreckt sich von den zwei Vorgesprächen bis zur Entlassung und erfolgt ausschließlich durch erfahrene Hebammen.