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20.11.2025Welt-Pankreaskrebstag am 20.11. rückt Früherkennung in den Fokus

Sachsens erstes Pankreaskarzinomzentrum wurde am Diako gegründet

Pankreaskrebs gilt als eine der aggressivsten Tumorerkrankungen. Eine multiprofessionelle, gut vernetzte Behandlung, die sich stets an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert, kann aber sowohl Lebensdauer, als auch die Lebensqualität von Betroffenen erhöhen. Aus diesem Anspruch heraus, begann das Diakonissenkrankenhaus, ein Pankreaskarzinomzentrum aufzubauen, das 2011 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurde.

Das erste Zentrum seiner Art in Mitteldeutschland blickt auf eine beeindruckende Erfahrung in der Behandlung von Pankreas zurück. Heute wird hier im deutschlandweiten Vergleich mit anderen Pankreaskarzinomzentren eine überdurchschnittliche Zahl von Patient*innen – und das mit großem Erfolg. Pankreasoperationen sind äußerst riskant, die „postoperative Mortalität“ daher relativ hoch. Sie liegt im Durchschnitt aller zertifizierten Zentren bei vier Prozent. Von den 50 operativen Fällen im vergangenen Jahr ist kein einziger Patient postoperativ im Diakonissenkrankenhaus verstorben. Darin zeigt sich die hervorragende operative Expertise des hochspezialisierten Hauses.

„Am Welt-Pankreastag wollen wir auf die Erkrankung aufmerksam machen und darauf hinweisen, wie wichtig die Früherkennung ist“, sagt der Leiter des Pankreaskarzinomzentrum Dr. Thorsten Jacobi. Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht im Frühstadium oft keine Anzeichen und die Symptome können vage sein. Aus diesem Grund ist eine Sensibilisierung für die Symptome wichtig, die bei Betroffenen auftreten können: Ungeklärter Gewichtsverlust, gelbe Haut oder Augen, Veränderungen im Stuhlgang, neu auftretender Diabetes, Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit und Stimmungsschwankungen.

Die Versorgung von Krebspatient*innen ist einer der Schwerpunkte des Diakonissenkrankenhauses. Mit fünf zertifizierten Tumorzentren bestätigt die Deutsche Krebsgesellschaft die besondere onkologische Expertise. In ganz Sachsen existieren nur sehr wenige Krankenhäuser, die genauso viele zertifizierte Organkrebszentren haben. Bei den häufigsten Tumorerkrankungen (der Brust, der Prostata und des Darmes) werden nahezu 20 Prozent aller Patienten in der Region im Diakonissenkrankenhaus behandelt.