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08.05.2020Corona-Pandemie

Diako Dresden und Krankenhaus Emmaus Niesky nehmen wieder Normalbetrieb auf

Nach dem Krisenmodus der vergangenen Wochen haben unsere Krankenhäuser in Dresden und Niesky nun wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen. Wir führen Sprechstunden, geplante Untersuchungen und Operationen durch. Damit wir alle Patientinnen und Patienten sicher beraten und behandeln können, haben wir besondere Hygienemaßnahmen etabliert, die wir während der letzten Wochen perfektionieren konnten.

Alle Patientinnen und Patienten durchlaufen vor ihrer Aufnahme ein COVID-19-Screening und werden bei Verdacht vorsorglich getestet. Speziellen Bereiche für die Versorgung von COVID-19-Patienten, die räumlich und personell vom Normalbetrieb abgetrennt sind, bleiben im geringeren Umfang erhalten. Das betrifft Stationen, die Notaufnahme, ITS-Einheiten, Sprechstunden- und Aufnahmebereiche. Zudem müssen alle Personen im Krankenhaus einen Mund-Nasen-Schutz tragen und es gilt weiterhin das Besuchsverbot. (Während der Entbindung darf eine Begleitperson dabei sein. Mütter und Kinder werden auch auf der Neonatologie nicht getrennt.) All diese Maßnahmen dienen dem Schutz der uns anvertrauten Menschen sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Entsprechend der Allgemeinverfügung des Sächsischen Sozialministeriums kehren wir in der jetzigen Phase der Pandemie weitestgehend zu einem Normalbetrieb zurück. Gleichzeitig bleiben die Krankenhäuser darauf vorbereitet, ihre COVID-19-Bereiche binnen weniger Tagen wieder hochfahren zu können.

Aus Sorge vor einer Ansteckung wägen Patientinnen und Patienten zur Zeit viel stärker ab, ob sie eine Notaufnahme aufsuchen müssen oder nicht. Ob eine Erkrankung zeitnah behandelt werden muss, ist immer eine ärztliche Einzelfallentscheidung. Das Risiko einer Verschleppung kann hoch sein. Das Risiko hingegen, sich in einem Krankenhaus zu infizieren, ist geringer, als in den meisten anderen Lebensbereichen. Die Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen sind hier wesentlich strenger, als im öffentlichen Raum, im Nahverkehr oder Geschäften. Krankenhäuser haben eine lange Erfahrung und größte Expertise darin, hygienisch und sicher zu arbeiten. Auch die Ausstattung mit Hygieneartikeln hat sich wieder normalisiert, sodass der Betrieb ohne Einschränkungen möglich ist.

Patientenbesuche sind zur Zeit nicht gestattet – eine Begleitperson darf zur Entbindung mit

Seit dem 23. März untersagt eine Allgemeinverfügung der Landesregierung den Besuch von Krankenhäusern. Ausgenommen sind Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger und Geburtsstationen. Eine Begleitperson darf während der Entbindung auch weiterhin dabei sein.

Wir setzen diese Bestimmungen zum Schutze der uns anvertrauten Menschen und unserer Mitarbeiter um. Uns ist bewusst, dass das Besuchsverbot sowohl für unsere Patienten, als auch für deren Freunde und Angehörige eine große Belastung darstellt und bitten um Verständnis. Wichtige Gegenstände des persönlichen Bedarfs können gerne an der Rezeption abgegeben werden.

Die Diagnostik bei Verdacht auf COVID-19 erfolgt ambulant

Die Diagnostik bei Verdacht auf eine COVID-19-Infektion erfolgt ambulant. Personen, die vermuten, sich mit Corona infiziert zu haben, sollen sich bei ihrem Hausarzt, wenn dieser geschlossen hat beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. dem zuständigen Gesundheitsamt melden. In jedem Fall ist es wichtig, in allen Gesundheitseinrichtungen anzurufen, und nicht einfach den Warteraum oder die Anmeldung zu betreten.