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Notaufnahme Niesky 03588/264-0

 

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01.04.2020Corona-Pandemie

Diakonissenkrankenhaus Dresden und Krankenhaus Emmaus Niesky konzentrieren ihre Kapazitäten

Bei der Krisenbewältigung legen wir das größte Augemerk darauf, weiterhin für unsere Patienten da sein zu können und dabei auch unseren Beitrag bei der stationären Versorgung von Corona-Patienten zu leisten. Wir erhalten Kapazitäten für alle notwendigen medizinischen Untersuchungen und Eingriffe aufrecht und erfüllen damit unseren Versorgungsauftrag. In Dresden fallen darunter zum Beispiel Tumoroperationen, die zeitnah durchgeführt werden müssen oder Geburten. In Niesky betrifft das unter anderem Patienten mit behandlungsbedürftigen Gefäßerkrankungen oder Diabetes.

Zu diesem Zweck konzentrieren wir all unsere räumlichen und personellen Kapazitäten: Im Diakonissenkrankenhaus Dresden und im Krankenhaus Emmaus Niesky haben wir im ersten Schritt jeweils eine Isolierstation vorbereitet, um alle infizierten und nichtinfizierten Patienten sicher voneinander trennen zu können. In Dresden halten wir 11 Betten für die Isolierung von Corona-Patienten bereit, die nicht invasiv beatmet werden müssen und können diese jederzeit auf 30 Betten erweitern. In Niesky halten wir dafür 8 Betten bereit, die wir kurzfristig auf 19 Betten erweitern können. Entsprechend unseres Leistungsspektrums verfügen wir über eine begrenzte Anzahl von Intensiv-Beatmungsplätzen. Im Diakonissenkrankenhaus Dresden halten wir vier Intensiv-Beatmungsplätze für die Versorgung von Corona-Patienten bereit, in Niesky zwei.

Parallel dazu haben wir planbare Eingriffe, bei denen das möglich war, verschoben und einzelne Stationen geschlossen. Dadurch können wir den möglichen Ausfall von Mitarbeitern kompensieren. Wenn die Notbetreuung in den Kindertagesstätten, zum Beispiel wegen eines dortigen Corona-Verdachts, nicht sichergestellt werden kann, unterstützen wir unsere Mitarbeiter dabei, Lösungen zu finden.

Von Seiten unserer Mitarbeiter spüren wir eine hohe Akzeptanz und Kooperation bei der Umsetzung der bisher ergriffenen Maßnahmen. Wir wissen die engagierten Teams im Diakonissenkrankenhaus Dresden und Krankenhaus Emmaus Niesky sehr zu schätzen. Wir spüren ein Zusammenrücken und ein gemeinsames Anpacken der Herausforderung. Das macht uns stolz und optimistisch.

Die Leitung der Krankenhäuser in Dresden und Niesky hat bereits Anfang März einen Krisenstab eingerichtet, in dem die Verantwortlichen aus Arztdienst, Pflege, Hygiene, Labor und Verwaltung regelmäßig die Situation bewerten und Maßnahmen einleiten. Für die nächste Zeit verfügen wir über ausreichend Hygieneartikel, um unserer Patienten und Mitarbeiter zu schützen. Unsere Vorräte sind allerdings sehr begrenzt.

Patientenbesuche sind zur Zeit nicht gestattet

Damit wir auch zukünftig für unsere Patienten und werdenden Eltern da sein können, müssen wir das Risiko einer Corona-Übertragung innerhalb unserer Einrichtungen minimieren. Seit dem 23. März untersagt eine Allgemeinverfügung der Landesregierung den Besuch von Krankenhäusern. Ausgenommen sind Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger und Geburtsstationen. Eine Begleitperson darf während der Entbindung auch weiterhin dabei sein.

Wir setzen diese Bestimmungen zum Schutze der uns anvertrauten Menschen und unserer Mitarbeiter um. Uns ist bewusst, dass das Besuchsverbot sowohl für unsere Patienten, als auch für deren Freunde und Angehörige eine große Belastung darstellt und bitten um Verständnis. Wichtige Gegenstände des persönlichen Bedarfs können gerne an der Rezeption abgegeben werden.

Die Diagnostik bei Verdacht auf Corona erfolgt ambulant

Die Diagnostik bei Verdacht auf eine Corona-Infektion erfolgt ambulant. Personen, die vermuten, sich mit Corona infiziert zu haben, sollen sich bei ihrem Hausarzt, wenn dieser geschlossen hat beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. dem zuständigen Gesundheitsamt melden. In jedem Fall ist es wichtig, in allen Gesundheitseinrichtung anzurufen, und nicht einfach den Warteraum oder die Anmeldung zu betreten.

Momentan halten sich die meisten Personen an dieses Vorgehen und verständigen bei einem Verdacht ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt. Deshalb verzeichnen wir zur Zeit keinen großen Anstieg von Verdachtsfällen in unseren Notaufnahmen. Für den Fall, dass dennoch ein Patient bei uns vorstellig wird, können wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. Zum Schutz unserer Patienten und des Personals bitten wir, in diesem Fall die Klingel vor der Notaufnahme zu betätigen. Entsprechende Hinweise hängen aus.