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12.06.2020Corona-Pandemie

Diako Dresden und Krankenhaus Emmaus Niesky wieder im Normalbetrieb

Nach dem Krisenmodus der vergangenen Wochen haben unsere Krankenhäuser in Dresden und Niesky wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen. Wir führen Sprechstunden, geplante Untersuchungen und Operationen durch. Entsprechend der aktuellen Allgemeinverfügung des Sächsischen Sozialministeriums kehren wir in der jetzigen Phase der Pandemie zu einem Normalbetrieb zurück. Gleichzeitig bleiben die Krankenhäuser darauf vorbereitet, ihre COVID-19-Bereiche binnen weniger Tagen wieder hochfahren zu können.

Damit wir alle Patientinnen und Patienten sicher beraten und behandeln können, haben wir besondere Hygienemaßnahmen etabliert, die wir während der letzten Wochen perfektionieren konnten. Alle Patientinnen und Patienten durchlaufen vor ihrer Aufnahme ein COVID-19-Screening und werden bei Verdacht vorsorglich getestet. Zudem müssen alle Personen im Krankenhaus einen Mund-Nasen-Schutz und es gilt ein eingeschränktes Besuchsrecht: Patienten dürfen für eine Stunde pro Tag bis zu zwei Besucher empfangen. Besucher verschiedener Patienten dürfen sich nicht gleichzeitig im Patientenzimmer aufhalten. Während der Entbindung durfte der werdenden Mutter immer eine Begleitperson zur Seite stehen.

Aus Sorge vor einer Ansteckung wägen Patientinnen und Patienten zur Zeit viel stärker ab, ob sie eine Notaufnahme aufsuchen müssen oder nicht. Ob eine Erkrankung zeitnah behandelt werden muss, ist immer eine ärztliche Einzelfallentscheidung. Das Risiko einer Verschleppung kann hoch sein. Das Risiko hingegen, sich in einem Krankenhaus zu infizieren, ist geringer, als in den meisten anderen Lebensbereichen. Die Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen sind hier wesentlich strenger, als im öffentlichen Raum, im Nahverkehr oder Geschäften. Krankenhäuser haben eine lange Erfahrung und größte Expertise darin, hygienisch und sicher zu arbeiten. Auch die Ausstattung mit Hygieneartikeln hat sich wieder normalisiert, sodass der Betrieb ohne Einschränkungen möglich ist.

Die Diagnostik bei Verdacht auf COVID-19 erfolgt ambulant

Die Diagnostik bei Verdacht auf eine COVID-19-Infektion erfolgt ambulant. Personen, die vermuten, sich mit Corona infiziert zu haben, sollen sich bei ihrem Hausarzt, wenn dieser geschlossen hat beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. dem zuständigen Gesundheitsamt melden. In jedem Fall ist es wichtig, in allen Gesundheitseinrichtungen anzurufen, und nicht einfach den Warteraum oder die Anmeldung zu betreten.