Notaufnahme Dresden 0351/810-1708
Notaufnahme Niesky 03588/264-0

 

Weitere Instrumente

Das Qualitätsmanagment in unserem Krankenhaus umfasst alle organisatorischen Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Abläufe im Rahmen der medizinischen und pflegerischen Versorgung unserer Patienten führen.
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Beschwerdemanagement

Wir sind bemüht, für unsere Patienten, deren Angehörige oder Besucher den Aufenthalt im Diakonissenkrankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotz unserer Bemühungen kann es vorkommen, dass wir die an uns gestellten Erwartungen nicht immer erfüllen.

Wir sehen Ihre Rückmeldung diesbezüglich als eine Chance, um unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern und Abläufe im Sinne der Patienten zu gestalten. Jede Anregung und Beschwerde wird dabei ernst genommen, d. h. so schnell wie möglich bearbeitet und auf Wunsch auch persönlich beantwortet.

Möglichkeiten, das Beschwerdemanagement zu kontaktieren, finden Sie unter Ihre Meinung.

Mitarbeiterbefragungen

finden in einem Turnus von drei Jahren statt und sollen uns helfen, die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter generell und themenspezifisch in festgelegten Zeitabständen zu ermitteln.

Die Fragebögen werden zentral im Qualitätsmanagement gesammelt und durch externe Institute ausgewertet. Die Ergebnisse werden im Lenkungsausschuss Qualitätsmanagement des Krankenhauses vorgestellt und durch das Gremium bewertet. Daraus abgeleitete Maßnahmen werden in Form von konkreten Arbeitsaufträgen oder Projekten umgesetzt.

Im gesamten Diakonissenkrankenhaus wurde jeweils 2005, 2008 und 2012 eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Dabei konnte ein positiver Trend in der Gesamtzufriedenheit der Mitarbeiter festgestellt werden.

Projektgruppenarbeit

Die Einbeziehung unserer Mitarbeiter in die Gestaltung organisatorischer Abläufe ist uns wichtig. Aus diesem Grund nutzen wir für die Umsetzung größerer Veränderungen häufig die Möglichkeiten von Projektgruppen.

Die gemeinsame Analyse mit allen betroffen Berufsgruppen und Fachbereichen sichert die Berücksichtigung der verschiedenen Sichtweisen, ermöglicht das Festlegen des optimalen Vorgehens vor allem aus Patientensicht und sichert die Umsetzung in allen Bereichen. Beispielhaft seien hier das Projekt zum Entlassungsmanagement oder zur Medikamentensicherheit benannt.

Qualitätskennzahlen

Im Diakonissenkrankenhaus gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen bzw. Qualitätsindikatoren, die innerhalb des internen Qualitätsmanagements gemessen und ausgewertet werden. Sie sollen dabei helfen, unsere Abläufe zu bewerten und Verbesserungspotentiale erkennen zu können.

Eine einzelne Zahl ist dabei jedoch nicht wirklich aussagekräftig. Für die Ableitung von Handlungsbedarf ist es notwendig, diese Zahl ins Verhältnis zu einer Gesamtzahl (Rate) oder den Zahlen des Vorjahres zu setzen. Aus hygienischer Sicht ist da besonders die Erfassung nosokomialer (im Krankenhaus erworbener) Infektionen relevant.

Zur Beurteilung der Pflegequalität ermitteln wir kontinuierlich die Sturzrate (im Krankenhaus gestürzte Patienten im Vergleich zur Gesamtzahl Patienten) und die Dekubitusrate (Anzahl der neu aufgetretenen Druckgeschwüre im Verhältnis zur Gesamtzahl Patienten).
Einzelne Abteilungen führen zur Beurteilung der medizinischen Qualität interne Komplikationsstatistiken. Beispiele zur Messung der Effizienz unserer Abläufe sind Wartezeitenstatistiken oder auch die Arztbrieflatenz (Zeit zwischen der Entlassung und dem Versenden des endgültigen Arztbriefes).

Externe Qualitätssicherung

Die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Versorgung wird auch über die Weiterleitung umfangreicher Daten an die Landesärztekammer und eine bundesweite Auswertung überwacht. Die Ergebnisse dieser Daten werden im Rahmen der Erstellung des Qualitätsberichtes an die Krankenkassen weitergeleitet, die dadurch auf ihren Internetportalen einen Vergleich der Krankenhäuser untereinander ermöglichen.

Zwischenfallmanagement

Die Patientensicherheit ist ein Thema, dass in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Seit 2009 ist in unserem Krankenhaus ein System zur Meldung von Beinahefehlern, ein sogenanntes CIRS (Critical Incident Reporting System) eingeführt. Dies ermöglicht allen Mitarbeitern die anonyme Meldung von Beinahefehlern.

Getreu nach dem Motto: „Fehler kann man machen, aber jeden nur einmal.“ bewertet ein interdisziplinäres Auswertungsteam die Meldungen und leitet konkrete Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen ein.