Notaufnahme Dresden 0351/810-1708
Notaufnahme Niesky 03588/264-0

 

Schmerzbehandlung

Die Geburt eines Kindes ist ein besonderes Ereignis. Für Sie als Eltern und auch für uns Geburtshelfer am Diakonissenkrankenhaus. In der Zeit des Elternwerdens bieten wir Ihnen professionelle Unterstützung, menschliche Zuwendung sowie eine liebevolle und individuelle Begleitung.
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Schmerzbehandlung

Die Geburt eines Kindes ist ein besonderes Ereignis. Für Sie als Eltern und auch für uns Geburtshelfer am Diakonissenkrankenhaus. In der Zeit des Elternwerdens bieten wir Ihnen professionelle Unterstützung, menschliche Zuwendung sowie eine liebevolle und individuelle Begleitung.

Schmerzlinderung unter der Geburt

Die Toleranz bzw. das Empfinden von Schmerzen ist individuell sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass alle Frauen in ihrer Art der Schmerzverarbeitung vor allem verstanden und akzeptiert werden wollen. Die Schmerztoleranz hängt nicht zuletzt von der Einstellung der werdenden Mutter ab, wir beobachten in diesem Zusammenhang die zwei folgenden Varianten:

„Der Geburtsschmerz ist Teil des Lebens, ebenso wie andere Schmerzen und Leiden. Auch er bietet eine Chance zum inneren Wachstum.”
Den Frauen mit dieser Einstellung bietet der Geburtsschmerz unter Umständen die Möglichkeit, die eigenen Kräfte und Grenzen zu erfahren, ja sogar zu überschreiten. Sie können, wenn sie Vertrauen in ihren Körper und ihre weiblichen Fähigkeiten haben, sogar nach einer schwierigen Geburt von einem Gefühl des „gesteigerten Selbstbewusstseins, des persönlichen Triumphes” sprechen.

Im Gegensatz zur ersten Variante hören wir immer wieder auch: „Geburtsschmerz ist eine Barbarei für die Gebärende und zu nichts nutze. Er sollte systematisch beseitigt werden.” Diese Einstellung ist in unserem Kulturkreis ebenfalls verbreitet, da Leid und Schmerz meistens negativ besetzt sind.

Am Diakonissenkrankenhaus in Dresden fühlen wir uns allen Frauen verpflichtet, egal auf welche Einstellung zum Thema Schmerz wir treffen. Wir wollen mit Ihnen Ihren Weg durch die Geburt finden und Sie da abholen, wo Sie stehen. So individuell wie jeder Geburtsverlauf und das Empfinden jeder Schwangeren ist, so individuell muss in unseren Augen auch die Betreuung von Frauen und Paaren unter der Geburt sein.

Wer zunächst mit natürlichen Mitteln den Schmerzen begegnen will, den unterstützen wir zum Beispiel durch sanfte Hilfsmittel wie warme Bäder, Bewegung, Homöopathie, Akupunktur und Aromatherapie.

Eine Möglichkeit der aktiven Verarbeitung von Geburtsschmerzen ist auch Bewegung. Während der Wehen umherzugehen und vertikale Positionen einzunehmen, erleichtert nicht nur die Verarbeitung des Wehenschmerzes, sondern unterstützt auch die Eröffnung des Muttermundes und den Eintritt des kindlichen Köpfchens ins Becken. Wem das nicht ausreicht, der kann auch medikamentöse Unterstützung bis hin zur PDA erhalten.

Weitere Möglichkeiten der Schmerzerleichterung:

Atmung:

Es gibt kein Rezept für die Atmung zur Schmerzerleichterung.
Jede Frau muss ihren eigenen Atemrhythmus finden. Deshalb ist es besonders wichtig, in Geburtsvorbereitungskursen verschiedene Atemtechniken anzubieten und zu üben. Prinzip dabei ist immer eine kurze Sauerstoffaufnahme und intensives Ausatmen. Bewährt hat sich auch die Methode, beim Ausatmen verschiedene Töne abzugeben, vor allem offene Selbstlaute. Verbrauchte Luft wird so genügend abgeatmet und Hyperventilation vermieden.

Berührung:

Die Entspannung der Muskulatur kann durch Berührungen erreicht werden. Allein das Auflegen einer warmen Hand auf das Kreuzbein oder Unterbauch wirkt sehr beruhigend und kann den Angst-Spannungs-Schmerzkreislauf unterbrechen.
Günstig sind der Austausch von Berührung und Zärtlichkeiten mit dem Partner, weil dadurch vermehrt körpereigene, Schmerz blockierende Stoffe (Endorphine) freigesetzt werden.