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Neonatologie

Mit seiner neonatologischen Fachabteilung ist das Diakonissenkrankenhaus Dresden ein Haus mit perinatalem Schwerpunkt. Neben den Erstuntersuchungen für Neugeborene stehen sechs neonatologische Betten für die intensivmedizinische Versorgung zur Verfügung.
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Neonatologie

Mit seiner neonatologischen Fachabteilung ist das Diakonissenkrankenhaus Dresden ein Haus mit perinatalem Schwerpunkt. Neben den Erstuntersuchungen für Neugeborene stehen sechs neonatologische Betten für die intensivmedizinische Versorgung zur Verfügung.

Perinataler Schwerpunkt

Das Diakonissenkrankenhaus Dresden verfügt über eine neonatologische Abteilung, die es in Kooperation mit der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Dresden, Standort Neustadt betreibt. Die Neonatologie ist räumlich in die Wochenstation des Diakonissenkrankenhauses eingegliedert. Hier versorgt speziell geschultes Personal Frühgeborene und kranke Neugeborene intensivmedizinisch, prüft und überwacht die Funktionstüchtigkeit der inneren Organe, legt Atemhilfen an oder verabreicht Infusionen. Damit zählt das Diakonissenkrankenhaus Dresden zu den Geburtskliniken mit „Perinatalem Schwerpunkt“.

Oberärztin Dr. Anna Treptow leitet seit 2018 die Neonatologie im Diako. Sie ist immer mit im Kreißsaal, wenn abzusehen ist, dass eine Risikogeburt bevorsteht. Sie oder ein Kollege stehen rund um die Uhr auf Abruf bereit. Bei Notkaiserschnitten, wenn die Herzfrequenz schlecht ist oder ein Neugeborenes wiederbelebt werden muss, kann sich Dr. Anna Treptow zu einhundert Prozent auf ihr Team verlassen. Auch technisch ist das Diakonissenkrankenhaus Dresden genau für solche Situationen ausgestattet.

Da solche Notfälle aber zum Glück selten sind, übt Dr. Anna Treptow in regelmäßigen Abständen mit den Pflegefachkräften, Hebammen und Gynäkologen alle dafür wichtigen Handgriffe. Das Team kann Notfälle und bestimmte Erkrankungen Neugeborener vor Ort behandeln und den Eltern damit den Stress einer Verlegung meistens ersparen. Außerdem versucht sie, den bindungs- und stillfreundlichen Ansatz des Hauses auch in der Neonatologie umzusetzen. In den meisten Fällen kann die Kinderärztin den direkten Hautkontakt zur Mutter auch ermöglichen, wenn das Kind zum Beispiel eine Atemhilfe braucht.

Kinderärztliche Versorgung

Neugeborenen-Erstuntersuchung

Zu den Neugeborenen-Erstuntersuchungen, die wir anbieten, gehören:

  • U1
  • Augenprophylaxe (auf Wunsch)
  • Verabreichung von Vitamin K (Blutungsprophylaxe) auf Wunsch gleich nach der Geburt. Zwei weitere Gaben erfolgen beim Stoffwechselscreening und bei der U3.
  • Stoffwechseltest (Abnahme im Zeitraum der 36. bis 72. Lebensstunde)
  • Hörtest (einen Tag vor der Entlassung aus dem Krankenhaus)
  • Hüftsonographie (in der Regel bei der U2)
  • U2 mit Prüfung der Neugeborenenreflexe in der Regel am Entlassungstag (frühestens nach 48 Std. und spätestens bis zum 10. Lebenstag)

Darüberhinaus sind für kranke Neu- und Frühgeborene diverse spezielle Therapien verfügbar.

Intensivmedizinische Versorgung

intensivmedizinische Versorgung von Neugeborenen

Apparative Überwachungstechnik, moderne Möglichkeiten der Sauerstoffapplikation, spezielle Ultraschalldiagnostik des Schädels und der Niere sowie Absicherung von Risikogeburten sind Schwerpunkte unserer Arbeit. Nur selten sind Verlegungen in eine Kinderklinik/Kinderchirurgie notwendig (im Jahr 2018 weniger als 2 Prozent aller Neugeborenen).

Betreuungsspektrum

Reif- und Frühgeborene >34. SSW (Zwillinge 36. SSW) und/oder > 1.500 g

Therapien

  • Kurzzeitbeatmung
  • Atemhilfe (CPAP)
  • Fototherapie, auch im 24-Stunden-Rooming-In möglich
  • Infektionsbehandlung
  • Infusionstherapie, auch im 24-Stunden-Rooming-In möglich
  • In Kooperation: Echokardiographie, Versorgung von Fußfehlstellungen und Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte

Pflege

  • Bonding auch bei Kindern, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen
  • 24-Stunden-Rooming-In bei gesunden Neugeborenen
  • Individuelle Anleitung der Mutter bei Pflege und Stillen
  • Hilfe bei Stillproblemen nach neuesten Erkenntnissen entsprechend der Zertifizierung als Babyfreundliches Krankenhaus
  • Individuelle und sanfte Pflege von kranken Neugeborenen und Frühgeborenen
  • Einbeziehung der Eltern in Pflege und Therapie