Notaufnahme Dresden 0351/810-1708
Notaufnahme Niesky 03588/264-0

 

Aktuelles

Hier erfahren Sie Neuigkeiten und aktuelle Termine aus dem Diakonissenkrankenhaus, den Berufsfachschulen, der DIAKO Seniorenhilfe, dem Dienstleistungsbereich und aus dem Mutterhaus. Wir stehen Ihnen gerne für Ihre Anfragen zur Verfügung.
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21.11.2019Das Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu

Mit dem Thema „Ethische Entscheidungen im DIAKO: Grenzsituationen in verschiedenenEpochen“ endete am 19. November die Veranstaltungsreihe "DIAKO-Geschichte(n)".

In die 175 Jahre seit der Gründung der Diakonissenanstalt Dresden fielen die Wechsel der staatlichen Systeme genauso wie die immer neuen Reformen der Sozialgesetzgebung von der Bismarck-Zeit bis zur Gegenwart.
Gegründet wurde die Diakonissenanstalt in der Zeit des Königreiches Sachsen, seit 1871 gehörte sie dann zum deutschen Kaiserreich. Sie hat die Abdankung des Kaisers und die Gründung der Weimarer Republik erlebt. Die Diakonissenanstalt hat in zwölf Jahren Nationalsozialismus und 40 Jahren Diktatur des Proletariats in der DDR ihre Arbeit gestaltet. Und nun ist die Diakonissenanstalt Teil des Gesundheitssystems der Bundesrepublik.

Mit den wechselnden politischen Systemen ist immer auch ein Wechsel ethischer Wertmaßstäbe verbunden gewesen. Diesem Wechsel spürten die Podiumsteilnehmer unter Leitung von Moderator Pfarrer Stephan Süß nach.

Wie wird eine solche Einrichtung der Diakonie der praktizierten Nächstenliebe, der Liebe
Gottes den Menschen gerecht? Wo waren und sind die ethischen Probleme des medizinischen und pflegerischen Handelns? Wie erfolgte moralisches Handeln in Grenzsituationen im Zusammenhang mit Leben und Tod in diesem Haus? Wie war das aus heutiger Sicht und dem modernen Leitbild-Satz „Zuwendung leben“?

Rektor i. R. Werner Fink, der Rektor der Diakonissenanstalt von 1976-1997; Prof. Dr. Andreas Werner, ehemaliger Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Diakonissenkrankenhaus sowie Krankenpfleger Alexander Dreischke von der Intensivstation und S. Theresa Donath, Pflegefachkraft auf der Palliativstation und Michael Möller, Heilerziehungspfleger der evangelischen Behindertenhilfe erörterten mit Pfarrer Süß diese Fragen.

Über 130 Gäste verfolgten das intensive, teils von sehr persönlichen Erfahrungen geprägte Podiumsgespräch. Beim anschließenden Imbiss konnten die Themen vertieft und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Kantor Stephan Seltmann (Geige), Rene Möller (Cello), Kirsten Münch (Querflöte), Maria Kubsch (Altflöte) und Christine Jungnickel (Orgel) sorgten für die musikalische Untermalung.