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Aktuelles

Hier erfahren Sie Neuigkeiten und aktuelle Termine aus dem Diakonissenkrankenhaus, den Berufsfachschulen, der DIAKO Seniorenhilfe, dem Dienstleistungsbereich und aus dem Mutterhaus. Wir stehen Ihnen gerne für Ihre Anfragen zur Verfügung.
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04.03.2016Diakonissenkrankenhaus Dresden erhält neues Zertifikat

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie wird Lokales Traumazentrum

Am 17.02.2016 wurde der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Diakonissenkrankenhaus Dresden bescheinigt, dass sie die Kriterien eines Lokalen Traumazentrums nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erfüllt. Die Klinik musste dafür hohe fachliche Kompetenzen sowie besondere personelle, strukturelle und apparative Ressourcen für die Versorgung von Schwerverletzten nachweisen.

Damit hat die Unfallchirurgie am Diakonissenkrankenhaus ihre Rolle im Traumanetzwerk Ostsachsen gestärkt. Die Klinik gehörte zwar schon vorher diesem Netzwerk an, „durch die Zertifizierung konnten wir aber deutlich zeigen, dass wir Notfallpatienten am Diakonissenkrankenhaus nach strengen Qualitätsstandards versorgen“, betont Chefarzt Dr. Thomas Lein, der die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie seit März vergangenen Jahres leitet.

Die hohe Qualität in der Versorgung von Schwerverletzten am Diakonissenkrankenhaus wurde während des Audits von unabhängiger Stelle bestätigt. So lobte die Auditorin Dr. Elke Hoffmann unter anderem die personelle Aufstellung des Arztdienstes. „Ich habe am Diakonissenkrankenhaus Dresden ein verantwortungsvolles, interdisziplinäres und berufsübergreifendes Team erlebt“, gab Dr. Elke Hoffmann ihre Eindrücke wieder und kam zu dem Schluss: „Traumatologische Patienten sind im Diakonissenkrankenhaus Dresden effizient und strukturell gut versorgt.“

Positiv überrascht zeigte sich die Auditorin unter anderem über die Anwendung des Manchester-Triage-Systems in der 2012 neu gebauten und von den Patienten gut angenommenen Notfallambulanz am Diakonissenkrankenhaus. Damit kritisch kranke oder verletzte Patienten nicht unnötig warten müssen, ermöglicht das System eine schnelle und sichere Festlegung, in welcher Reihenfolge die eintreffenden Notfälle versorgt werden müssen. Speziell geschulte Pflegekräfte ermitteln standardisiert und verlässlich den Schweregrad der Erkrankung oder Verletzung und weisen den Patienten einer von fünf Dringlichkeitsstufen zu.

Das ursprünglich für Kriegs- und Katastrophenfälle entwickelte System garantiert auch im normalen Klinikalltag eine sichere und effiziente Notfallversorgung. Die Anwendung des Manchester-Triage-Systems in Lokalen Traumazentren stellt eine Besonderheit dar.