Notaufnahme Dresden 0351/810-1708
Notaufnahme Niesky 03588/264-0

 

Aktuelles

Hier erfahren Sie Neuigkeiten und aktuelle Termine aus dem Diakonissenkrankenhaus, den Berufsfachschulen, der DIAKO Seniorenhilfe, dem Dienstleistungsbereich und aus dem Mutterhaus. Wir stehen Ihnen gerne für Ihre Anfragen zur Verfügung.
Notaufnahme Dresden 0351/810-1708
Notaufnahme Niesky 03588/264-0

Aktuelles

Hier erfahren Sie Neuigkeiten und aktuelle Termine aus dem Diakonissenkrankenhaus, den Berufsfachschulen, der DIAKO Seniorenhilfe, dem Dienstleistungsbereich und aus dem Mutterhaus. Wir stehen Ihnen gerne für Ihre Anfragen zur Verfügung.

03.06.2016Rezertifizierung Babyfreundliches Krankenhaus

Drei Jahre nach der Erstzertifizierung empfehlen die Auditoren die Diako-Geburtshilfe erneut

Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung, des Stillens und der gesunden Entwicklung des Kindes sind die Ziele der Geburtshilfe des Diakonissenkrankenhauses Dresden. „Wir wollen Mütter und Kinder optimal versorgen und sie beim Start in ihren neuen Alltag unterstützen“, erläutert Prof. Dr. Andreas Werner, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. 2013 wurde dem Diakonissenkrankenhaus Dresden mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundlich“ von unabhängiger Stelle bestätigt, dass es diesem Ziel gerecht wird. Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St.®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. Nach dem heutigen (Dienstag, 31.05.2016) Rezertifizierungs-Audit kündigten die Auditoren an, die Diako-Geburtshilfe erneut zu empfehlen.

Eine besondere Herausforderung ist es, den bindungs- und stillfördernden Ansatz auch unter widrigen Rahmenbedingungen umzusetzen. Dies ist zum Beispiel bei Kindern der Fall, die neonatologisch versorgt werden müssen. „Auch wenn die Neonatologie nicht Teil der Zertifizierung ist, haben wir den Anspruch, auch hier den bindungs- und stillfördernden Ansatz umzusetzen“, erklärt Oberärztin Ágnes Zirkel.

In der Neonatologie des Diakonissenkrankenhauses können Eltern auch zu intensiv versorgten Kindern häufig Körperkontakt haben. „Auf der Mutterbrust“, so Ágnes Zirkel, „geht es kranken Kindern besser als im Brutkasten. Der enge Kontakt tut beiden gut: Mutter und Kind.“ Außerdem können Kinder unter entsprechender Überwachung in der Neonatologie gestillt werden. Die Mütter werden zudem in die Pflege mit einbezogen.

Für die Mitarbeiter stellen diese Leistungen eine besondere Herausforderung dar, die sich auch im Geburtenrekord von fast 1.400 Geburten im Jahr 2015 widerspiegelt. Um das Personal zu entlasten und den hohen Standards weiterhin gerecht zu werden, schuf das Diakonissenkrankenhaus 2016 daher zwei zusätzliche Vollzeitstellen bei den Hebammen. Jeder Dienst kann rund um die Uhr mit mindestens zwei Hebammen besetzt werden, die ausschließlich den gebärenden Frauen zur Seite stehen.