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Aktuelles

Hier erfahren Sie Neuigkeiten und aktuelle Termine aus dem Diakonissenkrankenhaus, den Berufsfachschulen, der DIAKO Seniorenhilfe, dem Dienstleistungsbereich und aus dem Mutterhaus. Wir stehen Ihnen gerne für Ihre Anfragen zur Verfügung.
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26.09.2014Regionales Brustzentrum Dresden nimmt familiäres Umfeld von Patientinnen in den Fokus

Beim Pflegefachtag im Diakonissenkrankenhaus stellte Chefarzt Prof. Dr. Andreas Werner, stellvertretender Leiter des Regionalen Brustzentrums Dresden, die gewachsenen Anforderungen an die Therapie von Brustkrebspatientinnen heraus.

Im Diakonissenkrankenhaus fand der Pflegefachtag Brustzentrum statt

Wie gehen Kinder mit der Krebserkrankung ihrer Eltern um und wer hilft Patientinnen dabei, die psychischen Folgen von Brustkrebs zu bewältigen? Mit oft vernachlässigten Themen beschäftigte sich am Mittwoch der Pflegefachtag des Regionalen Brustzentrums Dresden im Diakonissenkrankenhaus, zu dem etwa 70 Teilnehmer aus ganz Sachsen erschienen waren.

Chefarzt Prof. Dr. Andreas Werner ging zu Beginn auf die gestiegenen Anforderungen an das Therapiekonzept ein: „Die Behandlung ist sehr individuell geworden und wird genau auf jede einzelne Patientin abgestimmt“. Deswegen rücken heute zunehmend psychologische und familiäre Aspekte in den Fokus, die in der Vergangenheit vernachlässigt wurden.

So sind etwa Kopfschmerzen, Schlafprobleme und Appetitverlust nicht nur Symptome der Betroffenen, sondern oft auch deren Kinder. Dieses Problem beleuchtete Dipl.-Psych. Anja Zimmermann vom Universitätsklinikum Dresden ein. Schätzungen gehen von 600.000 Kindern und Jugendlichen aus, die in Deutschland von einer elterlichen Krebserkrankung betroffen sind. Mindestens die Hälfte von Ihnen ist psychisch auffällig. „Dass die Patienten oft auch Eltern sind“, so der Appell von Zimmermann,  „sollten wir bei unserer Arbeit niemals vergessen“.

Uta Hoffmann und Dipl.-Psych. Martina Mann beleuchteten in ihren Vorträgen pflegerische und psychologische Aspekte zum Thema „Sexualität und Brustkrebs“. Die psychologische Begleitung wird vor allem nach der Erstbehandlung relevant, wenn sich das Leben wieder normalisieren soll. Daher ist Martina Mann als Psychologin in das Therapiekonzept des Regionalen Brustzentrums Dresden mit eingebunden.

 Mit seinen vier Standorten – dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, dem Diakonissenkrankenhaus Dresden, dem St. Joseph-Stift und dem Elblandkliniken Radebeul – gehört das Regionale Brustzentrum Dresden zu einem der größten fest etablierten Brustzentren Deutschlands. In diesem Jahr feiert es sein zehnjähriges Bestehen.